NEW YORK, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Bank of New York Mellon Corporation („BNY") (NYSE: BNY), ein weltweit tätiges Finanzdienstleistungsunternehmen, hat ihre Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Die Gewinnmitteilung des Unternehmens sowie die Präsentation zum Quartalsbericht und weitere Dokumente zum Geschäftsergebnis sind unter www.bny.com/investorrelations verfügbar. Die Unternehmensleitung wird heute um 11:00 Uhr ET eine Telefonkonferenz sowie einen zeitgleich stattfindenden Live-Audio-Webcast veranstalten. Diese Telefonkonferenz und der Audio-Webcast enthalten zukunftsgerichtete Aussagen und können weitere wesentliche Informationen beinhalten.
Zugang zur Telefonkonferenz und zum Audio-Webcast
Investoren und Analysten, die an der Telefonkonferenz und dem Audio-Webcast teilnehmen möchten, können dies tun, indem sie die Nummer +1 800-330-6730 (USA) oder +1 646-769-9500 (international) wählen und den Zugangscode eingeben: 200200 oder indem sie sich bei www.bny.com/investorrelations einloggen .
Aufzeichnungen der Telefonkonferenz und des Audio-Webcasts
Eine archivierte Version der Telefonkonferenz und des Audio-Webcasts zum zweiten Quartal wird ab dem 15. Juli 2026, ca. 15:00 Uhr ET, bis zum 14. August 2026 unter www.bny.com/investorrelations verfügbar sein.
Informationen zu BNY
BNY ist ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen im Herzen der weltweiten Kapitalmärkte. Seit mehr als 240 Jahren arbeitet BNY partnerschaftlich mit seinen Kunden zusammen und nutzt dabei sein Fachwissen und seine Plattformen, um ihnen zu helfen, effizienter zu arbeiten und ihr Wachstum zu beschleunigen. Heute betreut BNY über 90 % der Fortune-100-Unternehmen und nahezu alle der 100 weltweit führenden Banken. BNY unterstützt Regierungen bei der Finanzierung lokaler Projekte und arbeitet mit über 90 % der 100 größten Pensionsfonds zusammen, um die Investitionen von Millionen von Menschen zu sichern. Zum 30. Juni 2026 verwaltet BNY ein Vermögen von 62,6 Billionen US-Dollar in Verwahrung und/oder Verwaltung sowie ein verwaltetes Vermögen von 2,2 Billionen US-Dollar.
BNY ist die Unternehmensmarke der Bank of New York Mellon Corporation (NYSE: BNY). BNY hat seinen Hauptsitz in New York City und wurde von Fortune zu einem der „World's Most Admired Companies" sowie von Fast Company zu einem der „Best Workplaces for Innovators" gekürt. Weitere Informationen finden Sie unter www.bny.com. Folgen Sie uns auf LinkedIn oder besuchen Sie den BNY Newsroom, um die neuesten Unternehmensnachrichten zu erhalten.
Kontakt:
Investoren
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.