SUZHOU, China, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Changingtek Robotics hat seine hausintern entwickelte, hochpräzise Hand zur Erfassung taktiler Daten weltweit auf den Markt gebracht. Das Gerät ermöglicht eine synchronisierte, mehrdimensionale und multimodale Datenerfassung, um die Forschung im Bereich körpergebundener intelligenter Roboter, präzise Manipulationsaufgaben und die Validierung von Algorithmen zu unterstützen.

Dieses kompakte Gerät verfügt über ein hochempfindliches taktiles Array mit einer räumlichen Auflösung von 2,34 Taxeln pro Quadratzentimeter. Es unterstützt eine Krafterfassung im Bereich von 0 bis 160 N mit einer Messgenauigkeit von 0,1 N. Die Hand erreicht eine XYZ-Positioniergenauigkeit von 0,7 mm, eine Lagegenauigkeit von bis zu 0,01° und eine Datenerfassung mit einer hohen Bildrate von 30 Hz. Sie ermöglicht die synchrone Echtzeit-Erfassung von Bild-, Lage-, Kraft- und taktilen Datensätzen, die direkt für das Training von KI-Modellen und die Iteration von Robotik-Algorithmen verwendet werden können.
Die Hardware wird von der proprietären Software-Suite von Changingtek gesteuert und unterstützt die Datenverarbeitung und -visualisierung in Echtzeit. Sie ist nahtlos kompatibel mit gängigen Betriebssystemen, Robotersteuerungs-Frameworks und Plattformen zur Algorithmenentwicklung. Die taktile Hand basiert auf einer einheitlichen Architektur, die mit der Bewegungslogik und den Kommunikationsprotokollen aller Changingtek-Greifer kompatibel ist, und liefert realitätsnahe Sensordaten mit minimalen Abweichungen.
Mit einem Gewicht von nur 600 g und einer Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden ermöglicht diese tragbare Hardware einen längeren Einsatz vor Ort. Sie schließt den für die Forschung im Bereich der verkörperten Intelligenz erforderlichen vollständigen Datenkreislauf und beschleunigt die Kommerzialisierung intelligenter Roboterlösungen in allen Branchen.
Als nationales Hightech-Unternehmen hat sich Changingtek auf geschickte Roboterhände, Roboter-Endeffektoren und intelligente Robotersysteme spezialisiert. Das Unternehmen hat drei zentrale Technologieplattformen etabliert, die die Bereiche mechanische Intelligenz, Wahrnehmungsintelligenz und Antriebssteuerungssysteme abdecken.
Das gesamte Changingtek Hand-Produktportfolio umfasst industrielle Parallelgreifer, kollaborative Greifer, geschickte Mehrfingerhände und Hochleistungsgreifer. Das Portfolio deckt Traglasten von wenigen Gramm bis zu mehreren hundert Kilogramm ab und erfüllt damit alle Anforderungen an eine umfassende Automatisierung. Durch den Einsatz von taktilo-visueller Fusion und KI-Steuerungsalgorithmen bietet Changingtek stabile, intelligente Greiflösungen für die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie und den Bereich der intelligenten Logistik. Diese Lösungen senken die Betriebskosten, verbessern die Flexibilität der Robotersysteme und treiben die weltweite Verbreitung fortschrittlicher Technologien für Roboter-Endeffektoren weiter voran.
Kontakt:
Changingtek Robotics Technology (Suzhou) Co., Ltd.
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E-Mail: support@ctek.ltd
Web: www.changingtek.com
Adresse: Gebäude 18, Technovation Valley, Nr. 99, Fuda Road, Taicang, Provinz Jiangsu, China
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Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.
Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.
Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.
Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.