Das GIMM-Festival bringt führende Experten der Mikrobiologie nach Lissabon, um über neu auftretende Viren, antimikrobielle Resistenzen und Bioengineering zu diskutieren

16.07.2026

Charles M. Rice (Nobelpreis für Medizin 2020), Bonnie Bassler, Yasmine Belkaid und Isabel Gordo gehören zu den bestätigten Rednern

LISSABON, Portugal, 16. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Bakterien entwickeln sich ständig weiter und werden in immer stärkerem Maße resistent gegen lebensrettende Medikamente. Das Verständnis dafür, wie sich Mikroorganismen anpassen, miteinander kommunizieren und die menschliche Gesundheit beeinflussen, ist mittlerweile eine globale wissenschaftliche Priorität. Dies wird eines der zentralen Themen der zweiten Ausgabe des GIMM-Festivals sein, das vom 17. bis 19. September in Lissabon stattfindet.

GIMM Fest Save the Date

Unter dem Motto „Mikroben – Die Fragen der Zukunft" bringt das Festival international renommierte Forscher zusammen, um die Rolle von Mikroorganismen für die menschliche Gesundheit, die biologische Evolution und die Nachhaltigkeit von Ökosystemen zu erörtern. Mit der Veranstaltung soll der Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und biomedizinischer Innovation gefördert werden – in einer Zeit, in der Herausforderungen wie Pandemien, Antibiotikaresistenzen und Umweltveränderungen dringende neue Fragen für Forschung und Politik aufwerfen.

Auf dem Programm stehen einige der einflussreichsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Mikrobiologie:

  • Charles M. Rice (Rockefeller University), Nobelpreisträger für Medizin (2020), dessen Arbeit zur Identifizierung des Hepatitis-C-Virus führte und die Entwicklung wirksamer antiviraler Therapien ermöglichte;
  • Yasmine Belkaid, Präsidentin des Institut Pasteur, anerkannt für ihre bahnbrechende Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Mikrobiom und Immunsystem;
  • Bonnie Bassler (Princeton University), eine führende Expertin für Quorum Sensing, den chemischen Kommunikationsprozess von Bakterien;
  • Isabel Gordo (GIMM), Empfängerin des ERC Advanced Grant, die sich mit der Evolution von Bakterien im menschlichen Körper und den Mechanismen hinter der Antibiotikaresistenz befasst.

Drei Tage lang werden Forscher und die Öffentlichkeit Diskussionen über die großen wissenschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts führen, darunter Wechselwirkungen zwischen Wirt und Mikroben sowie Krankheiten, Antibiotikaresistenz und bakterielle Evolution, neu auftretende Viren und die Vorsorge für künftige Pandemien sowie Mikroorganismen-Engineering und synthetische Biologie.

Antibiotikaresistenzen werden von der Weltgesundheitsorganisation als eine der größten Bedrohungen für die globale Gesundheit angesehen und könnten in den kommenden Jahrzehnten Millionen von Todesfällen verursachen, wenn keine wirksamen Maßnahmen ergriffen werden. Gleichzeitig verändern Fortschritte in der Mikrobiomforschung und die wachsenden Möglichkeiten zur gentechnischen Veränderung von Mikroorganismen Bereiche wie Medizin, Biotechnologie und ökologische Nachhaltigkeit und eröffnen neue Möglichkeiten für Prävention, Diagnose und Behandlung.

„Die mikroskopische Welt hat tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Gesundheit, die Ökosysteme und die Zukunft der Biotechnologie. Das GIMM-Festival zielt darauf ab, Forscher und Gesellschaft näher zusammenzubringen, um zu erörtern, wie diese Entdeckungen die Zukunft prägen können", sagt Maria Manuel Mota, Geschäftsführerin des Gulbenkian-Instituts für Molekularmedizin.

Mit der Teilnahme weltweit führender Wissenschaftler, unter anderem ein Nobelpreisträger, positioniert das GIMM-Festival Lissabon als internationalen Knotenpunkt für wissenschaftliche Debatten und stärkt damit seine Rolle als Treffpunkt für Spitzenforschung und Innovation in den Bereichen Mikrobiologie und globale Gesundheit.

Das vollständige Programm und die Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.gimmfest.pt.

Informationen zum Gulbenkian-Institut für Molekularmedizin (GIMM)

Das Gulbenkian-Institut für Molekularmedizin (GIMM) ist ein biomedizinisches Forschungsinstitut, das aus dem Zusammenschluss des Instituto Gulbenkian de Ciência (IGC) und des Instituto de Medicina Molecular João Lobo Antunes (iMM) hervorgegangen ist. Mit einem starken Engagement für den Wissensfortschritt, die Entwicklung innovativer Lösungen für die Gesundheit und die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Anwendungen strebt das GIMM an, sich als weltweit führende Einrichtung in den Lebenswissenschaften und der biomedizinischen Forschung zu etablieren.

www.gimm.pt 

Informationen zum GIMM-Festival

Das GIMM-Festival ist eine jährliche Veranstaltung in Lissabon, die die Wissenschaft als Motor des gesellschaftlichen Wandels feiert. Es wird vom GIMM organisiert und bringt nationale und internationale Experten zusammen, um die großen Herausforderungen der globalen Gesundheit zu diskutieren und die Verbindung zwischen Spitzenforschung, biomedizinischer Innovation und Gesellschaft zu fördern.

www.gimmfest.pt

Pressekontakte

Rita Resendes   

Leiterin Kommunikation und Medienarbeit, Fundação GIMM 

rita.resendes@gimm.pt

+351 916 519 630

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Ziegel neu gedacht: BRICK AWARD 26 zeigt Trend zu klimafreundlicher Architektur

15.06.2026

Bei der Verleihung des BRICK AWARD 26 in Wien hat ein vietnamesisches Projekt den Ton für die internationale Ziegelarchitektur vorgegeben: Der Đạo Mẫu-Tempel mit angeschlossenem Museum wurde mit dem Grand Prize ausgezeichnet. Das Gebäude, das laut Veranstalter CO2-negativ errichtet wurde, setzt auf lokale Tonziegel und gilt als besonders ressourcenschonend. Die Gala in der österreichischen Hauptstadt zeigte, wie weit das Spektrum zeitgenössischer Keramikarchitektur inzwischen reicht – von religiösen Stätten in Asien bis zu Industrieanlagen in Lateinamerika.

Der BRICK AWARD wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben und versteht sich als herstellerunabhängige Plattform für Architekturbüros, die mit Ziegeln und Keramik arbeiten. Ausrichter ist der Baustoffkonzern Wienerberger, der mit dem Preis ein internationales Netzwerk von Pionieren der Ziegelarchitektur bündelt. Prämiert wird in fünf Kategorien: „Feeling at home“ für Einfamilienhäuser und kleinere Projekte, „Living together“ für städtische Wohnanlagen, „Working together“ für Gewerbe- und Industriebauten, „Sharing public spaces“ für öffentliche Gebäude und Räume sowie „Building outside the box“ für besonders innovative Ansätze.

Auf der Ebene der Einzelkategorien spiegelten die diesjährigen Gewinner zentrale Branchentrends wider. In der Kategorie „Feeling at home“ wurde ein offenes Einfamilienhaus auf Mallorca ausgezeichnet, das mithilfe speziell gesetzter Wände den Meerblick maximiert und zugleich Privatsphäre schafft. „Living together“ entschied ein gemischt genutztes Gebäude in Barcelona für sich, das nachhaltige Ziegel mit einem sozialen Innenhof kombiniert und damit auf dichte, aber gemeinschaftlich orientierte Stadtentwicklung setzt. In „Working together“ ging die Auszeichnung an ein Lager- und Bürogebäude in Mexiko, das lokale Keramik und vulkanisches Material integriert und so industrielle Nutzung und regionale Baustoffe verbindet.

Erstmals vergab die Jury zusätzlich einen Sonderpreis für innovatives gemeinschaftliches Wohnen. Dieser ging an ein Projekt in Belgien, das wiederverwendete Ziegel einsetzt, um eine nachhaltige Nachbarschaft zu schaffen. Der Fokus auf Recycling, CO2-Reduktion und lokale Materialien zieht sich damit durch zentrale Gewinnerprojekte des BRICK AWARD 26. Für Wienerberger, dessen Aktie zum Zeitpunkt der Meldung bei 22,71 Euro notierte, schärft die Auszeichnung zugleich das Profil als global vernetzter Akteur im Bereich Ziegel- und Keramiklösungen – mit dem nächsten Termin im Finanzkalender, der Quartalsmitteilung am 12. August 2026, bereits in Sichtweite.