DXC hebt seinen Engineering-Bereich offiziell als eigenständiges Dienstleistungsangebot innerhalb seiner Organisation „Consulting & Engineering Services" (CES) hervor, das fundierte fachspezifische Lösungen, ein leistungsstarkes Netzwerk strategischer Technologiepartner und KI-gestützte Lösungen vereint
ASHBURN, Va., 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- DXC Technology (NYSE: DXC), ein führender Partner für Unternehmenstechnologie und Innovation, hat heute „DXC Engineering" vorgestellt, ein eigenständiges Dienstleistungsangebot und eine tragende Säule seines Geschäftsbereichs „Consulting & Engineering Services" (CES). DXC Engineering baut auf der 20-jährigen Tradition von Luxoft im Bereich Digital Engineering auf – das Unternehmen wurde 2019 von DXC übernommen – und beschäftigt mehr als 11.000 hochspezialisierte Ingenieure, die geschäftskritische Lösungen für die Finanzdienstleistungsbranche, die Automobilindustrie, das verarbeitende Gewerbe, die Telekommunikationsbranche, den Energiesektor und weitere Branchen bereitstellen.
Die neue Einheit vereint drei unterschiedliche Fähigkeiten: fundiertes Fachwissen, ein branchenspezifisches Ökosystem von KI-Partnerschaften sowie ein durch physische KI gestütztes Design intelligenter Produkte. DXC Engineering trennt Branchenwissen nicht von der technischen Umsetzung und bietet seinen Kunden so einen einzigen Ansprechpartner für die Herausforderungen, die wirklich zählen. DXC entwickelt Lösungen für Kunden, darunter eine Handelsrisikomanagement-Engine, die mit tatsächlichen Marktschwankungen umgehen kann, eine Plattform für autonomes Fahren, die den Anforderungen an die funktionale Sicherheit entspricht, sowie eine skalierbare Echtzeit-Telekommunikationsnetzwerkplattform. DXC Engineering baut darauf mit gezielten Investitionen auf, um das durch KI erschlossene Potenzial zu nutzen.
„Mit DXC Engineering setzen wir bewusst auf die einzigartige technische DNA von DXC und verstärken unseren Fokus darauf. Wir befinden uns in den Anfängen des softwaregesteuerten Zeitalters, und jetzt ist der richtige Zeitpunkt für unsere Kunden, ihre Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in softwaregesteuerte intelligente Systeme umzusetzen, die ihnen helfen, sich auf dem Markt durchzusetzen. DXC Engineering ist ein Signal an den Markt und an unsere Kunden, dass wir den Stellenwert unseres geistigen Eigentums – sowohl des menschlichen als auch des digitalen – weiter stärken. Unsere Kunden vertrauen auf DXC, wenn es darum geht, intelligente Systeme in großem Maßstab zu entwerfen, zu entwickeln und zu betreiben, insbesondere in Umgebungen, in denen Ausfälle keine Option sind, und DXC Engineering wird diese Kompetenz genau in dem Moment vorantreiben, in dem sie auf dem Markt am dringendsten benötigt wird."
— Ramnath Venkataraman, President, Consulting & Engineering Services, DXC Technology
FÄHIGKEITEN, DIE DXC ENGINEERING AUF DEN MARKT BRINGT
Fachspezifische Lösungen:
DXC Engineering ist an beiden Enden des technischen Spektrums tätig: die branchenbezogenen Softwarepakete zu integrieren, auf die sich die Kunden verlassen, und gleichzeitig die firmeneigenen Systeme – Handelsplattformen, Risikomanagement-Plattformen, digitale Banking-Infrastruktur – aufzubauen, die sie von der Konkurrenz abheben. Im Bereich Finanzdienstleistungen unterstützt DXC Engineering Handels-, Risiko-, Treasury-, Zahlungs-, Digital-Banking- und Regulierungsplattformen, die von weltweit führenden Instituten genutzt werden. In der Automobilbranche bildet dieses duale Modell die Grundlage für AMBER, das firmeneigene Software-Framework von DXC, das die Entwicklungszyklen für Fahrzeugsoftware um bis zu 50 % und die Kosten für Infotainment-Systeme um bis zu 30 % senkt. In anderen Branchen bietet DXC Engineering Lösungen für die Modernisierung von Telekommunikationsnetzen, KI-gestützte Betriebsplattformen, Smart Manufacturing sowie Lösungen für den Maschinenbau an, die kritische Prozesse und Infrastrukturen unterstützen. Dank der Kombination aus fundiertem Integrations-Know-how und maßgeschneiderter Technik ist DXC in der Lage, komplexe, groß angelegte Transformationsprojekte zügig, präzise und zuverlässig durchzuführen.
Ein robustes Partner-Ökosystem
DXC Engineering hat gezielt ein Partner-Ökosystem aufgebaut, das die gesamte Bandbreite der Kundenanforderungen abdeckt – von führenden Anbietern im Bereich Halbleiter- und KI-Rechenleistung, die die Konvergenz von Hardware und Software ermöglichen, über Spezialisten für Branchenplattformen wie Murex, Temenos und andere, die die Funktionsweise von Finanzmärkten, Handelsabläufen und Kernbankensystemen bestimmen, bis hin zu einer wachsenden Zahl fachspezifischer Technologie-Start-ups, die innovative Funktionen in Produktionsumgebungen einbringen. Auf allen Ebenen bringt DXC Engineering seine eigene maßgeschneiderte Technik und Integration auf Unternehmensniveau ein, die weit über das hinausgeht, was ein einzelner Partner mit begrenzten Fähigkeiten leisten kann.
Physikalische KI und KI-gestützte intelligente Systeme
DXC Engineering setzt KI sowohl in Unternehmensumgebungen als auch in physischen Umgebungen ein, um die Automatisierung, Ausfallsicherheit, Produktivität und betriebliche Intelligenz zu verbessern. Dazu gehören Bank- und Betriebsplattformen, intelligente Telekommunikations- und Infrastruktursysteme sowie fortschrittliche Betriebsanalysen in verschiedenen Branchen.
Im physischen Umfeld bildet „Physical AI" den Kern der Smart-Product-Kompetenz von DXC Engineering – eine Disziplin, die sich mit der Entwicklung intelligenter Systeme befasst, bei denen Software, Hardware und KI in realen Umgebungen zusammenwirken
Von der Vorbereitung autonomer Fahrzeuge für den Straßenverkehr bis hin zur Steigerung der Produktivität in Fertigungslinien in beispiellosem Tempo – DXC arbeitet mit führenden Anbietern von Halbleiter- und KI-Rechenleistung wie NVIDIA zusammen, um Lösungen für eingebettete Rechenleistung zu integrieren, die „Physical AI" für Kunden auf eine Weise zum Leben erwecken, die neue Maßstäbe setzt.
HEUTE IN GROSSEM MASSSTAB
DXC Engineering ist in über 29 Ländern und an 51 Standorten vertreten und verfügt im Rahmen der globalen CES-Organisation von DXC über eigene Kundenteams in Nordamerika, Kontinentaleuropa sowie im Raum APJMEA. Weitere Informationen finden Sie unter dxc.com/engineering.
MEDIENKONTAKT: Ashley Houk-Temple, Media Relations, ashley.houktemple@dxc.com
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.