BARCELONA, Spanien, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Factorial, Europas führende KI-basierte Workforce-Operations-Plattform, gibt heute den Abschluss einer Series-D-Finanzierungsrunde über 150 Mio. US-Dollar bei einer Bewertung von 2,5 Mrd. US-Dollar bekannt. Damit zählt Factorial zu den wertvollsten spanischen und europäischen Scale-ups. Angeführt wird die Runde von General Catalyst, das erstmals direkt in Factorial investiert. Weitere Investoren sind unter anderem Atomico und Four Rivers. Parallel zur Eigenkapitalrunde baut General Catalyst sein bisheriges Engagement aus und stellt über den Customer Value Fund bis zu weitere 540 Mio. US-Dollar bereit. Damit steigt das insgesamt zugesagte Kapital auf über 700 Mio. US-Dollar und sichert Factorials Wachstum in den kommenden Jahren.
Eines der wertvollsten Scale-ups Europas
Mit dieser Runde überschreitet Factorial die Bewertungsmarke von 2,5 Mrd. US-Dollar, überholt viele spanische Scale-ups und zählt nun zu den Top 20 innerhalb der Europäischen Union. Der Meilenstein spiegelt zehn Jahre starkes Wachstum, einen loyalen und wachsenden Kundenstamm von über 16.000 Unternehmen in mehr als 90 Ländern sowie eine Produktstrategie wider, die in wettbewerbsintensiven europäischen Märkten weiter überzeugt. Factorial ist das einzige Unternehmen seiner Kategorie, dem eine erfolgreiche Internationalisierung über diese Märkte hinweg gelungen ist.
Jordi Romero, CEO und Co-Gründer von Factorial, sagt: "Vor zehn Jahren haben wir Factorial als SaaS-Unternehmen aufgebaut. Heute sind wir ein AI-first-Unternehmen, das Agenten für seine Kunden entwickelt - und das für über 16.000 Unternehmen, aus Europa heraus und mit der Disziplin, die unser erstes Jahrzehnt geprägt hat. Wir haben das Produkt, die Architektur und die Art und Weise, wie unsere Kunden ihre Arbeit rund um KI-Agenten organisieren, neu ausgerichtet. Die Partnerschaft mit General Catalyst gibt uns die Überzeugung und das Kapital, diesen Neustart in ein kategoriedefinierendes Unternehmen zu übersetzen. Diese Runde schließt kein Kapitel. Sie eröffnet das Kapitel, auf das es ankommt."
General Catalyst erwirbt erstmals direkten Anteil an Factorial
Das Eigenkapitalinvestment von General Catalyst markiert den ersten direkten Eigentumsanteil des Investors an Factorial, nachdem die Firma zuvor bereits über ihren Customer Value Fund mit Factorial verbunden war. Die starke Entwicklung der Unit Economics, die sich im CVF-Investment zeigt, hat General Catalyst in seiner langfristigen Überzeugung von Factorial bestärkt - von der Produktinnovation über die finanzielle Disziplin bis zur europäischen Marktführerschaft. Das Eigenkapitalinvestment fällt in eine Phase, in der Factorial sein Geschäftsmodell vom SaaS-Unternehmen zu einer menschenzentrierten KI-basierten Workforce-Operations-Plattform transformiert hat.
Pranav Singhvi, Partner bei General Catalyst, sagt: "Das nächste Jahrzehnt der Unternehmenssoftware wird den Unternehmen gehören, die sich rund um KI neu aufstellen - nicht denen, die KI nur ergänzend anbauen. Genau das tut Factorial. Und zwar mit einer Produktbreite und einem ambitionierten Wachstum auf
Skalierungsebene, die weltweit selten sind. Diese Kombination ist der Grund, warum wir unsere Partnerschaft sowohl über Eigenkapital als auch über unseren Customer Value Fund weiter vertiefen."
"Bei General Catalyst ist es unser Ziel, für die ambitioniertesten Unternehmen der Welt die erste und letzte Kapitalquelle zu sein. Factorial ist dafür das perfekte Beispiel." Hemant Taneja, CEO von General Catalyst, ergänzt.
Ein neues Wachstumsmodell: 700 Mio. US-Dollar über General Catalysts Customer Value Fund
Zusätzlich zur Eigenkapitalrunde stellt General Catalyst bis zu weitere 540 Mio. US-Dollar über seinen Customer Value Fund bereit. Damit steigt das insgesamt zugesagte Kapital auf über 700 Mio. US-Dollar und sichert Factorials Wachstum in den kommenden Jahren. In dieser Struktur sind die Renditen von General Catalyst ausschließlich an den durch diesen Mitteleinsatz geschaffenen Kundenwert gebunden und auf einen festen Betrag begrenzt. Dieser Ansatz gibt Factorial die finanzielle Schlagkraft, um in Europa aggressiv zu expandieren und gleichzeitig die eigene Eigenkapitalbasis zu schonen.
Vom SaaS-Unternehmen zur KI-basierten Workforce-Operations-Plattform
Die Investition kommt in einem entscheidenden Moment der Produktentwicklung von Factorial. Nach zehn Jahren, in denen das Unternehmen eines der größten Systems of Record Europas für HR, Finance und IT aufgebaut hat, hat Factorial sein Produkt rund um KI neu ausgerichtet. Statt einer festen Abfolge von Screens und Workflows entsteht eine agentengesteuerte Plattform, die die Richtlinien jedes Kunden lernt, sie ausführt und sich anpasst, wenn sich das Unternehmen verändert.
Im Zentrum dieser Architektur steht Factorial One, der einheitliche Workspace der Plattform, aufgebaut rund um ein bewusst einfaches Zwei-Agenten-Modell. Ein Agent repräsentiert die Organisation: Er hält und wendet die Richtlinien an, die ein Unternehmen über HR, Finance und IT hinweg definiert. Der andere Agent repräsentiert den einzelnen Mitarbeitenden: Er erweitert dessen Handlungsspielraum innerhalb dieser Richtlinien, entwirft Arbeiten, macht relevante Informationen sichtbar und führt Aufgaben im Auftrag der Person aus - mit voller Verantwortlichkeit gegenüber der Person, der er dient.
Während ein Großteil des Marktes versucht, Hunderte oder Tausende spezialisierte Agenten auszurollen, setzt Factorial darauf, dass Unternehmen weniger Agenten, klarere Verantwortlichkeit und eine zentrale Wahrheit darüber wollen, wie ihr Geschäft funktioniert. Dieser Wandel positioniert Factorial dafür, einen deutlich größeren Anteil am Markt für Business-Operations-Software zu erschließen - weit über HR hinaus.
Deutschland im Fokus - neues Münchner Büro und ambitionierter Marktausbau
Ein signifikanter Teil des neuen Kapitals wird in Deutschland eingesetzt, das Factorial als wichtigsten internationalen Wachstumsmarkt bezeichnet. Das Unternehmen eröffnet ein neues Büro in München, um seine Präsenz in Deutschland zu verankern, die bestehenden Aktivitäten zu ergänzen und näher an die Mid-Market-Kunden, Partner und Talente heranzurücken, die das stärkste Wachstum des Unternehmens außerhalb Spaniens treiben.
In den nächsten zwölf Monaten wird Factorial in Deutschland stark einstellen, darunter in Sales, Customer Success, Product, Marketing und Engineering - mit Rollen in München und im gesamten Bundesgebiet. Damit will Factorial Marktanteile in einer Region gewinnen, die historisch von wenigen etablierten Anbietern geprägt war. Deutschland zählt bereits heute zu Factorials am schnellsten wachsenden Kundenbasen. Das neue Kapital soll diesen Schwung verstärken: mehr lokale Produktkompetenz, mehr lokale Sprach- und Compliance-Tiefe und ein deutsches Team, das groß genug ist, um sich gegen jeden Wettbewerber im Markt durchzusetzen.
"Deutschland ist unser wichtigster Markt in Europa - und er wurde zu lange nicht ausreichend bedient. Wir stellen unser Team, unser Kapital und unsere Produkt-Roadmap dahinter. München ist erst der Anfang." sagt Jordi Romero, CEO und Co-Gründer von Factorial.
Über Deutschland hinaus wird Factorial sein Wachstum in Frankreich, Italien und Portugal weiter beschleunigen. Diese Märkte zählen bereits heute zu den am schnellsten wachsenden Märkten des Unternehmens. Gleichzeitig baut Factorial sein Team weltweit mit bis zu 50 Neueinstellungen pro Woche aus.
Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Interviews kontaktieren Sie bitte:
Shane Lennon, Director of Communications - shane.lennon@factorial.co
Jakob Richter, Senior PR Manager - jakob.richter@redgertcomms.com
Über Factorial
Factorial wurde 2016 in Barcelona gegründet und bietet eine KI-basierte Workforce-Operations-Plattform, die mehr als 16.000 Unternehmen in über 90 Ländern dabei hilft, ihre Prozesse zu optimieren und bessere Entscheidungen zu treffen. 2022 erreichte das Unternehmen Unicorn-Status und expandiert weiter mit dem Ziel, die umfassendste und am einfachsten zu nutzende Lösung für Unternehmen jeder Größe zu werden.
Weitere Informationen unter www.factorialhr.de
Über General Catalyst
General Catalyst ist ein globales Investment- und Transformationsunternehmen, das mit den ambitioniertesten Unternehmerinnen und Unternehmern der Welt zusammenarbeitet, um Resilienz und angewandte KI voranzutreiben. Das Unternehmen unterstützt Gründerinnen und Gründer mit langfristiger Perspektive, die den Status quo herausfordern, und begleitet sie von der Seed- bis zur Wachstumsphase und darüber hinaus. Mit Büros in San Francisco, New York City, Boston, Berlin, Bangalore und London hat General Catalyst das Wachstum von über 800 Unternehmen unterstützt, darunter Airbnb, Anduril, Applied Intuition, Commure, Glean, Guild, Gusto, Helsing, HubSpot, Kayak, Livongo, Mistral, Ramp, Samsara, Snap, Stripe, Sword und Zepto. Weitere Informationen unter generalcatalyst.com.
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.