TAIPEH, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- GIGABYTE, einer der führenden Hersteller von Computer-Hardware, freut sich bekannt zu geben, dass mehrere Produktneuheiten mit dem COMPUTEX 2026 Best Choice Award ausgezeichnet wurden, der innovative KI-Technologien in den Kategorien Motherboards, Grafikkarten und Laptops würdigt. Die Auszeichnung unterstreicht den Anspruch von GIGABYTE, skalierbare KI-Anwendungen durch Plattformen zu unterstützen, die hohe Leistung und Stabilität für Gaming- und Produktivitätsanforderungen bieten.

Das X870E AORUS XTREME X3D AI TOP wurde als Flaggschiff-Motherboard ausgezeichnet. Es wurde für lokales KI-Computing entwickelt und ist auf die Anforderungen generativer KI sowie professioneller Workloads ausgerichtet, bei denen konstante Leistung, effizientes Wärmemanagement und schnelle Datenverarbeitung entscheidend sind. Im Mittelpunkt steht der X3D Turbo Mode 2.0, der auf einem integrierten dynamischen KI-Übertaktungsmodell und einem Hardware-Chip basiert, um CPU-Parameter in Echtzeit zu optimieren. Durch die Anpassung von Taktfrequenz, Leistungsaufnahme und thermischem Verhalten an die jeweilige Workload kann die Leistung gesteigert werden, während die Systemstabilität unterstützt wird. Ergänzt wird dies durch eine verstärkte Architektur, Echtzeit-Systemüberwachung, die CPU Thermal Matrix sowie die aktive DDR Wind Blade XTREME-Kühlung.
Die AORUS RTX 5090 AI BOX wurde für ihre externe KI- und Grafikleistung ausgezeichnet. Sie ermöglicht Laptops eine GPU-Leistung auf nahezu Desktop-Niveau und setzt dabei auf eine vollständig integrierte lokale KI-Computing-Lösung für den Einsatz am Netzwerkrand. Ausgestattet mit einer GeForce RTX 5090 auf Basis der NVIDIA Blackwell-Architektur, Thunderbolt 5 und 32 GB VRAM liefert sie mehr als 3.000 AI TOPS für generative KI, LLM-Inferenz und anspruchsvolle Grafik-Workloads. Der GPU Selector bietet zusätzliche Flexibilität durch die Zuweisung von Anwendungen per Drag-and-Drop, sodass Nutzer Aufgaben je nach Bedarf auf die interne GPU, die AORUS AI BOX eGPU oder Laptop-Umgebungen mit mehreren GPUs verteilen können.
Das AORUS MASTER 16 wurde für seine stabile und zuverlässige Leistung bei langanhaltenden Workloads ausgezeichnet – von Spielen mit hohen Bildraten und 4K-Videobearbeitung bis hin zu 3D-Rendering und lokalem KI-Computing. Ein zentraler Faktor dabei ist GiMATE, der exklusive KI-Agent von GIGABYTE, der Stromverbrauch, Kühlung und Leistung je nach Nutzungsszenario optimiert. Unterstützt wird dies durch das fortschrittliche WINDFORCE INFINITY EX-Kühlsystem, das auf leistungsstarken Betrieb in einem nur 19,9 mm dünnen Gehäuse ausgelegt ist und bei geringer Auslastung einen besonders leisen Betrieb ermöglicht. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz bei der Systemintegration stärkt GIGABYTE seine Position im Segment der Gaming-Flaggschiff-Laptops.
Zusammen spiegeln diese Innovationen die Vision von GIGABYTE wider, lokales KI-Computing in ein integriertes, skalierbares KI-Ökosystem zu überführen, das Desktop-, Edge- und Mobilplattformen umfasst. Weitere Produktdetails finden sich auf der GIGABYTE-Webseite.
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.