NNS erwirbt Anteile an OCI

10.07.2026

Dies ist eine Pressemitteilung der NNS Holding (Cyprus) Limited („NNS" oder der „Bieter"). Diese Pressemitteilung wird gemäß den Bestimmungen von § 5 Abs. 4 des niederländischen Erlasses über öffentliche Übernahmeangebote (Besluit openbare biedingen Wft) (das „Dekret") im Zusammenhang mit dem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot (das „Angebot") von NNS für alle ausgegebenen und im Umlauf befindlichen Stammaktien am Kapital der OCI Global N.V. („OCI" oder die „Gesellschaft"). Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren der OCI dar. Jedes Angebot erfolgt ausschließlich auf der Grundlage eines Angebotsprospekts (der „Angebotsprospekt"), der von der niederländischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (Autoriteit Financiële Markten, die „AFM") genehmigt wurde. Diese Pressemitteilung darf weder ganz noch teilweise, weder direkt noch indirekt, in einer Rechtsordnung veröffentlicht, verbreitet oder weitergegeben werden, in der eine solche Veröffentlichung, Verbreitung oder Weitergabe rechtswidrig wäre.

LIMASSOL, Zypern, 10. Juli 2026 10. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Es wird auf die Pressemitteilung vom 24. Juni 2026 von NNS bezüglich der öffentlichen Bekanntgabe des Angebots verwiesen. Gemäß den Bestimmungen von § 5 Abs. 4 der Verordnung gibt NNS hiermit bekannt, dass es Transaktionen mit Aktien von OCI (die „Aktien") durchgeführt hat.

NNS Holding (Cyprus) Limited

NNS bestätigt, dass es bereit ist, den Aktionären, die verkaufen möchten, Liquidität für OCI-Aktien zur Verfügung zu stellen, ohne dabei den Markt für OCI-Aktien in irgendeiner Weise zu stören und ohne den Angebotspreis von 4,10 Euro in keinem Fall zu überschreiten.

Datum

Transaktionsart

Gesamtzahl der Aktien

Durchschnittlicher Kaufpreis (EUR)

10. Juli 2026

Kaufen

403,642

4.0790

Der höchste Preis, der bei den heute durchgeführten Transaktionen pro Aktie gezahlt wurde, betrug 4,0800 Euro pro Aktie.

Insgesamt hat NNS heute 403.642 Aktien erworben, was etwa 0,19 % des ausgegebenen Aktienkapitals von OCI entspricht.

Nach Abwicklung der oben genannten Transaktionen wird NNS insgesamt 116.129.970 Aktien halten, was etwa 54,94 % des ausgegebenen Aktienkapitals von OCI entspricht, und wird zusammen mit Herrn Nassef Sawiris (der gemäß den niederländischen Übernahmeregeln ebenfalls als Bieter gilt) insgesamt 116.519.700 Aktien halten, was etwa 55,13 % des ausgegebenen Aktienkapitals von OCI entspricht.

Andere

Soweit dies nach geltendem Recht oder geltenden Vorschriften zulässig ist, können NNS und ihre verbundenen Unternehmen nach dem Datum dieses Dokuments von Zeit zu Zeit – und zwar unabhängig vom Angebot – direkt oder indirekt Aktien, die Gegenstand des Angebots sind, erwerben oder deren Erwerb veranlassen. Soweit Informationen über solche Käufe oder Kaufvereinbarungen in den Niederlanden veröffentlicht werden, werden diese Informationen im Wege einer Pressemitteilung bekannt gegeben, um die Aktionäre darüber zu informieren; die Pressemitteilung wird auf der Website von NNS veröffentlicht. Darüber hinaus können NNS und ihre verbundenen Unternehmen (einschließlich ihrer Finanzberater) im Rahmen ihrer üblichen Geschäftstätigkeit Handelsgeschäfte mit Wertpapieren von OCI tätigen, wozu auch der Kauf oder Vereinbarungen zum Kauf solcher Wertpapiere gehören können.

Über die NNS Holding (Cyprus) Limited

NNS, Teil der 2008 von Nassef Sawiris gegründeten, in Privatbesitz befindlichen NNS-Gruppe, ist eine nach zyprischem Recht gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Limassol, Zypern. NNS verwaltet und investiert das Familienvermögen über eine diversifizierte Multi-Asset-Plattform, die börsennotierte und nicht börsennotierte Aktien, Anleihen und Immobilien umfasst, und geht dabei auch Partnerschaften mit externen Investoren in Form von Joint Ventures ein. NNS ist der größte Anteilseigner von OCI.

Alle Pressemitteilungen und sonstigen Dokumente im Zusammenhang mit dem Angebot werden auf der Website von NNS veröffentlicht (https://www.nnsholding.com/).

Allgemeine Einschränkungen

Die Informationen in dieser Pressemitteilung erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung von Wertpapieren dar, noch eine Anlageberatung oder eine Aufforderung zur Aufnahme von Anlageaktivitäten. Diese Pressemitteilung stellt in keiner Rechtsordnung ein Angebot zum Verkauf oder zur Ausgabe von Wertpapieren der OCI oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Erwerb dieser Wertpapiere dar. Die Verbreitung dieser Pressemitteilung kann in einigen Ländern durch Gesetze oder Vorschriften eingeschränkt sein. Dementsprechend sollten sich Personen, die in den Besitz dieser Pressemitteilung gelangen, über diese Beschränkungen informieren und diese einhalten. Soweit dies nach geltendem Recht zulässig ist, lehnt NNS jegliche Verantwortung oder Haftung für Verstöße gegen solche Beschränkungen durch beliebige Personen ab. Jede Nichteinhaltung dieser Beschränkungen kann einen Verstoß gegen die Wertpapiergesetze der jeweiligen Rechtsordnung darstellen. Weder NNS noch einer seiner Berater übernimmt irgendeine Verantwortung für Verstöße gegen derartige Beschränkungen. Jeder Aktionär, der Zweifel hinsichtlich seiner Situation hat, sollte unverzüglich einen geeigneten Fachberater hinzuziehen.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Bestimmte Aussagen in dieser Pressemitteilung können als „zukunftsgerichtete Aussagen" angesehen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen solche, denen die Wörter „voraussehen", „erwarten", „glauben", „könnte", „fortsetzen", „laufend", „schätzen", „beabsichtigen", „könnte", „planen", „potenziell", „prognostizieren", „sollte", „Ziel", „wird", „würde" und ähnliche Begriffe. Diese zukunftsgerichteten Aussagen gelten ausschließlich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Obwohl NNS davon ausgeht, dass die Annahmen, auf denen seine zukunftsgerichteten Aussagen beruhen, angemessen sind, kann das Unternehmen keine Gewähr dafür übernehmen, dass sich diese zukunftsgerichteten Aussagen als zutreffend erweisen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den bisherigen Erfahrungen oder von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit zum Ausdruck gebrachten zukünftigen Ergebnissen abweichen. Zu den potenziellen Risiken und Ungewissheiten zählen unter anderem (i) Risiken im Zusammenhang mit dem Abschluss des Angebots und der Transaktion innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens oder überhaupt; (ii) Risiken im Zusammenhang mit dem Erhalt behördlicher Genehmigungen ohne unerwartete Verzögerungen oder Auflagen sowie die Möglichkeit behördlicher Maßnahmen; (iii) Risiken im Zusammenhang mit erheblichen Kosten der Transaktion; (iv) die erwartete finanzielle und operative Entwicklung sowie zukünftige Chancen nach Abschluss der Transaktion; (v) Störungen durch die Transaktion, die die Aufrechterhaltung von Geschäfts- und Betriebsbeziehungen erschweren; (vi) Risiken im Zusammenhang mit potenziellen Rechtsstreitigkeiten, die sich aus der Transaktion ergeben; und (vii) Risiken und Ungewissheiten, die in den Pressemitteilungen und öffentlichen Unterlagen von NNS erörtert werden.

Weder NNS noch einer seiner Berater übernimmt irgendeine Verantwortung für die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Finanzinformationen bezüglich der Geschäftstätigkeit, der Ertragslage oder der Finanzlage. NNS lehnt ausdrücklich jegliche Verpflichtung oder Zusage ab, Aktualisierungen oder Korrekturen der hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Änderungen der diesbezüglichen Erwartungen oder Änderungen der Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen solche Aussagen beruhen, widerzuspiegeln, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

Medienkontakt: Björn Schuurmans

E-Mail: enquiries@nns.com.cy

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.