Das neue Partnerprogramm bietet Partnern flexible Möglichkeiten zur Markteinführung, umfassende Schulungen und Marketingunterstützung und hilft ihnen so, mit der führenden GRC-Intelligence-Plattform erfolgreich zu sein.
SAN FRANCISCO, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Optro (ehemals AuditBoard), die führende KI-gestützte GRC-Intelligence-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, Risiken in Chancen zu verwandeln, gab heute die offizielle Einführung von „Optro Partner Connect" bekannt. Das neue Partnerprogramm bietet Partnern flexible Möglichkeiten zur Markteinführung, ein umfassendes Angebot an Unterstützung in den Bereichen Einarbeitung, Zertifizierung, Technik und gemeinsames Marketing sowie einen klaren, planbaren Weg, um in neue Märkte zu expandieren, ihr Dienstleistungsangebot zu vertiefen und nachhaltige Kundenergebnisse zu erzielen.

Optro Partner Connect ersetzt veraltete Rahmenkonzepte durch ein modulares Konzept, das auf klar abgegrenzte Partnerpfade ausgerichtet ist und zunächst mit Beratungs- und Lösungsanbietern startet, sowie durch eine transparente Stufenstruktur, in der die Vorteile mit dem Wachstum der Partner zunehmen. Da die Vorteile gestaffelt sind, wissen die Partner genau, welche Vorteile sie in jeder Phase ihrer Reise mit Optro nutzen und freischalten können. Jeder Partner wird von einem eigenen Partner Center of Excellence (PCoE) unterstützt: Ein Team, das sich ausschließlich auf den Erfolg der Partner konzentriert und Unternehmen durch den Onboarding-Prozess sowie das fortlaufende „Everboarding" begleitet, um den Partnern zu helfen, ihre ersten Erfolge schneller zu erzielen und den Blick stets auf die nächste Wachstumsphase gerichtet zu halten.
„Partner sind ein entscheidender Wachstumsmotor für Optro, und Optro Partner Connect stellt sicher, dass die Erfahrung in unserem Ökosystem der Unternehmensqualität unserer Plattform entspricht", sagte Scott Whitlock, Global VP of Alliances and Channels bei Optro. „Indem wir uns von rein transaktionsbezogenen Kennzahlen lösen und eine ganzheitliche Bewertung von Kapazitäten und Kompetenzen einführen, geben wir unseren Partnern einen klaren Leitfaden an die Hand, um auf der Grundlage unserer GRC-Intelligence-Plattform hochprofitable Dienstleistungsangebote aufzubauen."
Ein Alleinstellungsmerkmal des Programms ist die Roadmap von Optro, die darauf abzielt, eine KI-Ebene in das gesamte Partnererlebnis zu integrieren, um den Partnern Zeit zu sparen und ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Dies geschieht durch die Automatisierung wiederkehrender manueller Aufgaben, die Bereitstellung von Echtzeit-Anleitungen für den gemeinsamen Verkauf im Außendienst sowie die individuelle Gestaltung des Onboardings für jeden Partner, sodass diese weniger Zeit mit Verwaltungsaufgaben und mehr Zeit mit der Wertschöpfung verbringen können.
Die wichtigsten Programmhighlights auf einen Blick
„Unsere Zusammenarbeit mit Optro hilft uns dabei, die Art und Weise zu verändern, wie unsere Kunden mit Wirtschaftsprüfung und Compliance umgehen", sagte Adam Pajakowski, Partner bei Crowe. „Mit diesem neuen Partnerprogramm können wir Unternehmen weiterhin dabei unterstützen, veraltete, manuelle Prozesse hinter sich zu lassen. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit auszubauen und weiterhin hervorragende Ergebnisse für unsere gemeinsamen Kunden zu erzielen."
„Wir freuen uns sehr über den Start von Optro Partner Connect und die zusätzliche Struktur, die dies unserer ohnehin schon engen Zusammenarbeit verleiht", sagte Andrew Struthers-Kennedy, Global Lead, CAE Solutions, Protiviti. „Das Programm sorgt für eine klarere Ausrichtung, eine stärkere formelle Anerkennung und einen skalierbaren Rahmen für unsere Zusammenarbeit, was unserer Ansicht nach zu mehr Einheitlichkeit und einer größeren Wirkung beitragen wird, während beide Organisationen weiter wachsen."
Optro Partner Connect geht heute offiziell an den Start. Umfassende Programmübersichten, regionale Leitfäden und Ressourcen zur Deal-Registrierung stehen aktiven Partnern nun über ein einheitliches, aktualisiertes Partnerportal zur Verfügung. Um mehr zu erfahren oder sich für die Teilnahme am Optro Partner Connect-Programm zu bewerben, besuchen Sie optro.ai.
Informationen zu Optro
Optro (ehemals AuditBoard) unterstützt Unternehmen dabei, Risiken in Chancen zu verwandeln – mithilfe seiner KI-gestützten GRC-Intelligence-Plattform. Über 50 % der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf Optro, um ihre Audit-, Risiko- und Compliance-Prozesse zu optimieren und sich für eine neue Ära der Risikobewältigung zu rüsten. Optro wird von Kunden bei G2 mit Bestnoten bewertet und wurde im Gartner® Magic Quadrant™ 2025 für Governance-, Risiko- und Compliance-Tools (GRC) als führendes Unternehmen im Bereich Assurance Leaders ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter optro.ai.
Medienkontakt:
Laura Groshans
press@optro.ai
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/optro-startet-optro-partner-connect-um-das-wachstum-des-globalen-grc-okosystems-voranzutreiben-302825709.html
Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.