MUMBAI, Indien, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Solutions, ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und Herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO) und Teil der Piramal Pharma Ltd. (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) („PPS"), hat in seiner Wirkstoffproduktionsstätte in Riverview, Michigan, offiziell eine neue, hochmoderne Anlage zur Entwicklung und Herstellung von Payload-Linkern vorgestellt. Diese Inbetriebnahme ist ein wichtiger Bestandteil des im vergangenen Jahr angekündigten, umfassenden Investitionsplans des Unternehmens in Höhe von 90 Millionen US-Dollar zur Erweiterung der Herstellungskapazitäten in den USA. Neben der Payload-Linker-Suite sieht der Plan die Einführung neuer Technologien sowie den Ausbau der Herstellungskapazitäten im kommerziellen Maßstab in der speziellen Produktionsstätte für sterile Injektionspräparate von PPS in Lexington, Kentucky, vor. Diese strategischen Verbesserungen unterstreichen das Engagement von PPS, Patienten komplexe und innovative Therapien schnell und zuverlässig zur Verfügung zu stellen.

„Die Einführung unserer neuen Payload-Linker-Suite in Riverview stellt einen wichtigen Meilenstein für PPS und unsere Partner dar", sagte Peter DeYoung, Geschäftsführer von Piramal Global Pharma. „Die Suite vereint erstklassiges Fachwissen, fortschrittliche Technologie und Fähigkeiten zur Herstellung von Wirkstoff-Linkern im industriellen Maßstab direkt hier in Michigan und ermöglicht es unseren Kunden, die Entwicklung und Bereitstellung lebensverändernder Therapien wie ADCs zu beschleunigen. Diese Investition unterstreicht unser starkes Engagement für Innovation und Produktion in den USA und stellt sicher, dass unsere Partner von unübertroffener Effizienz, einer sicheren Lieferkette und einem nahtlosen Weg vom Konzept bis zur klinischen Anwendung für diese wichtigen Medikamente profitieren."
Mit über 60 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Wirkstoffen ist Riverview ein anerkannter Marktführer in seiner Branche. Auf der Grundlage seines vielfältigen Fachwissens bietet der Standort ein umfassendes Leistungsspektrum für APIs und HPAPIs. Dank seines spezialisierten Fachwissens und seiner Kompetenzen im Bereich HPAPI fungiert Riverview als PPS' engagierter Lieferant für Payload-Linker und spielt damit eine entscheidende Rolle für ADCelerate™ – den schnellen, integrierten Ansatz von PPS für die Phase-I-Entwicklung von ADCs.
Die Einführung dieser Payload-Linker-Suite soll PPS dabei unterstützen, die Projektlaufzeiten seiner Partner zu verkürzen und sich an die sich wandelnden Marktanforderungen anzupassen. Die Suite ist mit fortschrittlichen Technologien in den Bereichen Containment, Automatisierung und Analyse ausgestattet und ermöglicht eine nahtlose Skalierung von Payload-Linker-Programmen. Dies stärkt die ADCelerate™-Plattform weiter und versetzt PPS in die Lage, der steigenden Nachfrage nach ADCs und anderen Biokonjugat-Therapien gerecht zu werden.
Die Erweiterungen in Riverview und Lexington festigen die Position von PPS als bevorzugter Partner für innovative Unternehmen, die nach patientenorientierten Lösungen für die Arzneimittelentwicklung und -herstellung in den USA suchen.
Informationen zu Piramal Pharma Solutions
Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO), welches End-to-End-Entwicklungs- und Herstellungslösungen für den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln anbietet. Wir bedienen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk von Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, Zubehör für klinische Studien, kommerzielle Lieferung von API sowie fertigen Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung/Fertigstellung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie wirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet außerdem Entwicklungs- und Herstellungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe, Gentherapien und monoklonale Antikörper, die durch die Investition von Piramal Pharma Limited in Yapan Bio Private Limited ermöglicht wurden.
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Informationen zu Piramal Pharma Limited
Piramal Pharma Limited (PPL) (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) bietet über seine 17* weltweiten Entwicklungs- und Produktionsstätten und ein weltweites Vertriebsnetz in über 100 Ländern ein Portfolio differenzierter Produkte und Dienstleistungen an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, und Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert. Des Weiteren hält PPL eine strategische Minderheitsbeteiligung an Yapan Bio Private Limited, einem Unternehmen, das in den Bereichen Biologika/Biotherapeutika und Impfstoffe tätig ist.
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.