Sinopec bringt den industriellen KI-Agenten „Fenghuo" auf den Markt: Eine Branchenneuheit, die KI in digitale Mitarbeiter und Fachexperten verwandelt

07.05.2026

BEIJING, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die China Petroleum & Chemical Corporation  („Sinopec", HKG: 0386) hat den industriellen KI-Agenten „Fenghuo" vorgestellt, den ersten digitalen Experten in der petrochemischen Industrie, der aktiv in den Produktionsbetrieb eingebunden werden kann.

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Der KI-Agent „Fenghuo" kann Produktionsdaten analysieren, mit industrieller Software interagieren und wissenschaftliche Forschungs- und Engineering-Ergebnisse generieren, wodurch er im Wesentlichen als „digitaler Kollege" für Mitarbeiter in der petrochemischen Industrie fungiert. Diese Innovation markiert das erste Mal, dass KI im petrochemischen Sektor unabhängige Betriebsfähigkeit erreicht – ein wichtiger Meilenstein in Sinopecs Bemühungen, KI von einem Allzweckwerkzeug zu einem zentralen Motor der industriellen Produktivität zu entwickeln und damit der hochwertigen Entwicklung der gesamten Industriekette neue technologische Impulse zu verleihen.

Aufbauend auf Sinopecs großem „Great Wall"-Modell erzielt der intelligente Agent „Fenghuo" drei wesentliche Durchbrüche:

  • Umfassende Anhäufung von Fachwissen:: Durch die Integration von über einer Milliarde Expertenerkenntnissen und -erfahrungen verfügt er bei jeder Aufgabe über das Äquivalent einer ganzen petrochemischen Bibliothek und ist gleichzeitig zu kontinuierlichem Lernen und autonomer Iteration fähig.
  • Präzise Nutzung spezialisierter Toolchains und Unternehmensdaten: Er betreibt industrielle Simulationen, Prozessmodellierungen und andere Systeme, um technische Berechnungen durchzuführen.
  • Stabile Ausführung komplexer Aufgaben über längere Zeiträume: autonome Aufschlüsselung mehrstufiger industrieller Prozesse und Aufrechterhaltung einer zuverlässigen Leistung während mehrstündiger Dauerbetrieb.

Der erste Einsatz des „Fenghuo"-KI-Agenten umfasst vier Rollen: Fenghuo Scientist, Fenghuo Engineer, Fenghuo Programmer und Fenghuo Assistant. Der Scientist und der Engineer fungieren als zentrale Produktivitätsrollen, analysieren Aufgaben autonom und nutzen industrielle Software, um spezialisierte Arbeiten durchzuführen, wie beispielsweise die Analyse der dynamischen Ölfelderschließung und die Optimierung von Raffinerieprozessen. Der Fenghuo Assistant unterstützt die Mitarbeiter unterdessen bei der Datenorganisation, der Erstellung von Berichten und anderen Routineaufgaben und verbessert so die tägliche Büroeffizienz.

In den letzten Jahren hat Sinopec die Vision eines „digitalen und intelligenten Sinopec" kontinuierlich vorangetrieben. In Zukunft wird das Unternehmen den industriellen KI-Agenten „Fenghuo" als Sprungbrett nutzen, um die integrierte Anwendung und iterative Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz entlang der gesamten petrochemischen Industriekette weiter voranzutreiben und so kontinuierlich neue digitale Intelligenz in die hochwertige Entwicklung des chinesischen Energie- und Chemiesektors einzubringen.

Weitere Informationen finden Sie auf http://www.sinopec.com/listco/en/.

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Babler nutzt Maiaufmarsch für Abrechnung mit „Österreich-Trump“

04.05.2026

Beim traditionellen Maiaufmarsch der SPÖ in Wien hat Bundesparteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler die Bühne für eine klare Profilierung seiner Partei genutzt. Vor Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Rathausplatz lobte er die Rolle der Sozialdemokratie in der Bundesregierung und versprach, weiter konsequent für sozialdemokratische Prinzipien einzutreten. Der 1. Mai sei „Kampftag für die Rechte, die euch zustehen“, sagte Babler und verwies auf Errungenschaften wie den Acht-Stunden-Tag und den freien Bildungszugang, die aus seiner Sicht hart erkämpft worden seien.

Babler stellte die aktuelle Regierungsarbeit in den Kontext einer schwierigen Ausgangslage. Die SPÖ habe Österreich mit einem „Rekordbudgetdesaster“, schwacher Wirtschaft und steigender Arbeitslosigkeit übernommen, betonte er. Verantwortung zu übernehmen sei „DNA“ der Sozialdemokratie, die Republik sei bereits zweimal von der SPÖ mitaufgebaut worden. Im Budgetbereich verwies Babler auf Maßnahmen, mit denen jene stärker herangezogen würden, „die sich immer gedrückt haben“ und in der Krise Rekordgewinne erzielt hätten. Als Beispiele nannte er eine Bankenabgabe und die Erhöhung der Konzerngewinnsteuer, die nach seinen Angaben erstmals seit 30 Jahren durchgesetzt worden sei.

Gleichzeitig hob Babler sozialpolitische Schritte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hervor. Als Erfolge der Regierungsbeteiligung führte er etwa die Schwerarbeitsregelung für Pflegekräfte und eine Hitzeschutzverordnung für Arbeiten im Freien an. Bei der Bekämpfung der Teuerung sieht der SPÖ-Chef Fortschritte, wenngleich er einräumte, dass Kompromisse nötig seien. Nichts werde „vom Himmel fallen“, man müsse sich durchkämpfen, so Babler, der die SPÖ als Kraft positionierte, die leistbares Leben, starke Arbeitnehmerrechte und ein besseres Österreich für kommende Generationen durchsetzen wolle.

Deutlich wurde Babler bei der Abgrenzung von der FPÖ und ihrem Bundesparteiobmann Herbert Kickl. Er verortete Kickl „auf der Seite der Autokraten“ und warnte vor einer „Achse des Chaos“, in die er internationale Autokraten und deren heimische Unterstützer einreihte. Kickl und dessen Umfeld seien die „größten Zujubler“ des früheren US-Präsidenten Donald Trump, sagte Babler und formulierte: „Wir brauchen keinen Trump auf österreichisch, das ist unsere Message.“ Die Sozialdemokratie habe ihr Versprechen gehalten, Österreich einen rechtsextremen Bundeskanzler zu ersparen, und verstehe sich als Schutzschild der Demokratie. Vor dem Hintergrund internationaler Konflikte betonte Babler zudem, es gebe „nichts Wichtigeres, als dass die Waffen schweigen und Solidarität einzieht“.