LONDON, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Skymetrix, ein auf Kostenmanagement in der Luftfahrt spezialisiertes Unternehmen, hat heute die Ergebnisse einer groß angelegten Studie zur Digitalisierung von Fluglinienrechnungen veröffentlicht. Bei der Analyse von 1,12 Millionen Rechnungen für Treibstoff und Flughafengebühren von 31 Fluggesellschaften im Zeitraum 2024–2025 ergab die Untersuchung, dass 40,3 % der Rechnungen nach wie vor als unstrukturierte Dokumente – Papier, gescannte PDFs oder als E-Mail-Anhang versendete PDFs – eingehen, was eine manuelle Dateneingabe in die Finanzsysteme erforderlich macht.
In Verbindung mit chronisch niedrigen Raten bei der detaillierten Rechnungsprüfung schätzt Skymetrix, dass dies zu einem „unsichtbaren Aufschlag" von 4,6 Milliarden US-Dollar an unentdeckten Fehlern beiträgt, die von Fluggesellschaften weltweit jedes Jahr bezahlt werden – etwa ein Achtel des gesamten Nettogewinns der Branche.
Wichtigste Ergebnisse
Als Reaktion darauf hat Skymetrix AI Invoice Automation eingeführt – eine berührungslose Rechnungsstellungslösung, die Fluggesellschaften dabei helfen soll, die manuelle Rechnungsbearbeitung zu eliminieren, die Genauigkeit der Überprüfung zu verbessern und betriebliche Verluste in großem Maßstab zu reduzieren.
„Fluggesellschaften betreiben die fortschrittlichsten Maschinen der Welt, doch 40 % der Rechnungen, die bei diesen Betrieben anfallen, kommen immer noch in Formaten an, die ein Computer nicht lesen kann. Sobald eine Rechnung neu eingegeben werden muss, sind Fehler statistisch gesehen unvermeidlich – und sobald sie im Hauptbuch landet, gehen die Kosten für die Korrektur im Rauschen unter. Die ‚unsichtbare Zusatzgebühr' ist die finanzielle Folge."
- Michael Scheidler, CEO, Skymetrix
Informationen zu Skymetrix
Skymetrix ist der Marktführer im Bereich Kostenmanagementlösungen für Fluggesellschaften und verfügt über 25 Jahre Erfahrung sowie einen Kundenstamm von mehr als 135 Fluggesellschaften, darunter sieben der zehn größten Fluggesellschaften Europas. Das Unternehmen kombiniert KI-gestützte Technologie mit fundierten Branchenkenntnissen, um Fluggesellschaften dabei zu unterstützen, ihre direkten Betriebskosten zu senken, Zeit zu sparen und ihre Rentabilität zu steigern.
Die Semperit AG Holding hat ihre mit Spannung erwartete Stellungnahme zum freiwilligen Übernahmeangebot der B&C Holding Österreich GmbH vorgelegt – ohne eine klare Empfehlung für oder gegen die Annahme auszusprechen. In der am 4. Mai 2026 veröffentlichten Äußerung arbeitet der Vorstand die aus seiner Sicht wesentlichen Argumente beider Seiten heraus und beschreibt das Papier ausdrücklich als Orientierungshilfe für die Aktionärinnen und Aktionäre. Der Aufsichtsrat schließt sich der Analyse an und verzichtet ebenfalls auf eine eigene Annahme- oder Ablehnungsempfehlung.
Kern der Offerte ist ein Angebotspreis von 15,00 Euro je Aktie. Damit verbindet sich laut Semperit eine Prämie von 25,2% auf den unbeeinflussten Schlusskurs vom 17. März 2026, also den Kurs vor Bekanntgabe des Angebots. Der Vorstand verweist zudem darauf, dass der angebotene Preis über den historischen Durchschnittskursen der Semperit-Aktie liegt und Investoren einen Ausstieg ermöglicht, der nicht von der jeweils gegebenen Marktliquidität abhängt – ein Argument vor allem für Anteilseigner mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf oder begrenztem Anlagehorizont.
Dem stellt das Management deutliche Vorbehalte gegenüber. So liegt der Angebotspreis nach der veröffentlichten Stellungnahme unter dem Buchwert von 20,20 Euro je Aktie. Außerdem verweisen Vorstand und Aufsichtsrat auf aktuelle Analystenschätzungen von bis zu 22,00 Euro je Aktie. Aus ihrer Sicht bildet die Offerte damit nicht das volle mittel- bis langfristige Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens ab. Wer das Angebot annimmt, verzichtet zugleich auf mögliche zukünftige Ertragschancen, falls sich Geschäft und Marktumfeld günstiger entwickeln sollten.
Ob die Annahme wirtschaftlich sinnvoll ist, hänge daher maßgeblich von der individuellen Situation der Anleger ab, betont Semperit. Eine Rolle spielten insbesondere der persönliche Anschaffungspreis, der geplante Anlagehorizont, der eigene Liquiditätsbedarf und steuerliche Überlegungen, ebenso wie Erwartungen an die weitere Entwicklung des Unternehmens und der Märkte. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionärinnen und Aktionären, ihre persönlichen Verhältnisse sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf fachkundigen Rat einzuholen. Die vollständigen Äußerungen zum Angebot sind auf der Semperit-Website im Investor-Relations-Bereich abrufbar; der nächste wichtige Termin im Finanzkalender ist die Quartalsmitteilung am 13. Mai 2026.