Veeva Quality Cloud optimiert die Fertigungsabläufe bei Kindeva

29.05.2026

Global CDMO wird seine Standorte auf einer einheitlichen Qualitätsplattform zusammenführen, um die Effizienz und Skalierbarkeit zu steigern

BARCELONA, Spanien, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Veeva Systems (NYSE: VEEV) gab heute bekannt, dass Kindeva die Veeva Quality Cloud einführt, um seine Produktionsabläufe zu modernisieren und sein globales Standortnetzwerk auf einer einzigen Cloud-Plattform zu konsolidieren. Mit Veeva QualityDocs, Veeva QMS, Veeva Training und Veeva LearnGxP schafft Kindeva eine skalierbare technologische Grundlage, die den neuen Kundenanforderungen gerecht wird, während das Unternehmen seinen Wachstumskurs fortsetzt.

Veeva Systems

„Kindeva ist eine Partnerschaft mit Veeva eingegangen, um seine Mission voranzutreiben, Therapien zu entwickeln und herzustellen, die den Patienten eine bessere Zukunft ermöglichen", sagte Melanie Cerullo, Chief Quality Officer bei Kindeva. „Die Einführung von Veeva Quality Cloud wird unsere Qualitätsmanagement-Infrastruktur verbessern und so eine stärkere Standardisierung, Echtzeit-Transparenz über alle Betriebsabläufe hinweg, eine effizientere Zusammenarbeit sowie einen sicheren Informationsaustausch mit unseren Kunden ermöglichen. Durch die Gewährleistung der Einhaltung globaler regulatorischer Anforderungen wird die Veeva Quality Cloud Kindeva dabei unterstützen, qualitativ hochwertige Produkte in großem Maßstab zu liefern und die betriebliche Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu steigern."

Veeva Quality Cloud wird die Geschäftsprozesse von Kindeva standardisieren und vereinheitlichen. Durch die Verknüpfung von Qualitätssicherung (QA) und Schulungen kann das Auftragsentwicklungs- und Produktionsunternehmen (CDMO) effizienter arbeiten und Datensilos beseitigen. Die Plattform wird es Kindeva ermöglichen, Kunden besser zu bedienen und das Wachstum in verschiedenen Regionen und Therapiebereichen zu unterstützen, während das Unternehmen seine Abfüll- und Konfektionierungsaktivitäten ausbaut.

„Veeva ist ein wichtiger Partner bei der Verwirklichung unserer Vision von digitaler Qualität und hilft uns dabei, unsere Systeminfrastruktur unternehmensweit zu vereinfachen und die Datenintegrität sicherzustellen", sagte Prakash Pandian, Chief Information Officer bei Kindeva. „Mit Veeva Quality Cloud können wir einheitliche globale Verfahren bereitstellen, die die Produktivität an den Standorten steigern und einen Mehrwert für unser Unternehmen, unsere Kunden und Patienten schaffen."

Veeva Quality Cloud vereinheitlicht Qualitätsprozesse, verbindet Anwendungen und fördert die Zusammenarbeit, um Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Effizienz zu maximieren. Um mehr über Veeva Quality Cloud für CDMOs zu erfahren, besuchen Sie veeva.com/eu/Quality-CDMO.

Informationen zu Veeva Systems

Veeva liefert die Branchen-Cloud für die Biowissenschaften mit Software, KI, Daten und Beratung. Veeva hat sich der Innovation, der Produktqualität sowie dem Kundenerfolg verschrieben und betreut mehr als 1500 Kunden, von den weltweit größten Pharmaunternehmen bis hin zu aufstrebenden Biotech-Unternehmen. Als Public Benefit Corporation ist Veeva bestrebt, die Interessen aller Stakeholder in Einklang zu bringen, darunter Kunden, Beschäftigte, Aktionäre sowie die Branchen, denen das Unternehmen dient. Weitere Informationen finden Sie auf veeva.com/eu.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Veeva

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Produkten und Dienstleistungen von Veeva sowie zu den erwarteten Ergebnissen oder Vorteilen aus der Nutzung unserer Produkte und Dienstleistungen. Diese Aussagen beruhen auf unseren derzeitigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den Angaben in dieser Pressemitteilung abweichen, und wir sind nicht verpflichtet, solche Aussagen zu aktualisieren. Es gibt zahlreiche Risiken, die sich negativ auf unsere Ergebnisse auswirken können. Dazu gehören die Risiken und Unsicherheiten, die in unserem Formblatt 10-K für das am 31. Januar 2026 endende Geschäftsjahr offengelegt sind, welches Sie hier finden (eine Zusammenfassung der Risiken, die sich auf unser Geschäft auswirken können, finden Sie auf den Seiten 13 und 14). Weitere Risiken sind in unseren nachfolgenden SEC-Einreichungen aufgeführt, die auf sec.gov abrufbar sind.

Kontakt:



Jeremy Whittaker

Veeva Systems

+49-695-095-5486

jeremy.whittaker@veeva.com

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/1488285/Veeva_Systems_Logo_v2.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/veeva-quality-cloud-optimiert-die-fertigungsablaufe-bei-kindeva-302785853.html

Diplomatische Spannungen: Russland kündigt Reaktion auf Ausweisungen in Österreich an

04.05.2026

Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.

Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.

Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.

Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.