BOSTON, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Volta Labs, Hersteller des Callisto™ Sample Prep System, gab heute die Verfügbarkeit seiner DNA Library Preparation Application für das Oxford Nanopore Technologies Ligation Sequencing Kit V14 (SQK-LSK114) bekannt. Das neue Callisto™-Probenvorbereitungsprotokoll, das im Rahmen des Programms für kompatible Produkte von Oxford Nanopore entwickelt wurde, ermöglicht es Laboren, eine vollautomatische, ligationsbasierte Bibliotheksvorbereitung durchzuführen, die für die PromethION-Plattform optimiert ist.

In Benchmarking-Studien und einer unabhängigen klinischen Evaluierung am University Medical Center Utrecht (UMC Utrecht) erreichten die von Callisto vorbereiteten Bibliotheken eine Leistung von bis zu 120 Gigabasen (Gb) auf einer einzigen PromethION-Fließzelle und lieferten gleichzeitig eine diagnostisch hochwertige Variantengenauigkeit mit 99,66 % SNV-Recall.
Die Evaluierung des UMC Utrecht, die auf der AGBT 2026 vorgestellt wurde, bestätigte, dass die integrierte hochmolekulare DNA-Extraktion und die ligationsbasierte Bibliotheksvorbereitung von Callisto die routinemäßige Ganzgenomsequenzierung im Rahmen von Arbeitsabläufen unterstützen, die den ISO 15189-Standards entsprechen.
„Da wir die Ganzgenomsequenzierung für die klinische Routinediagnostik evaluieren, ist ein robuster, automatisierter Arbeitsablauf unerlässlich. Die HMW-DNA-Extraktion und die Bibliotheksvorbereitung von Callisto haben uns die Konsistenz und den Durchsatz ermöglicht, die wir benötigen, um die ISO 15189-Akkreditierung für die Oxford Nanopore-basierte Sequenzierung zu erreichen, und gleichzeitig eine Varianten-Calling-Genauigkeit geliefert, die mit unseren etablierten Short-Read-Pipelines vergleichbar ist." - Bert van der Zwaag, Abteilung für Genetik, Medizinisches Universitätszentrum Utrecht
„Die Ergebnisse, die mit Bibliotheken erzielt wurden, die mit dem Callisto™ Sample Prep System vorbereitet wurden, zeigen, welche Leistung unsere Plattform in Verbindung mit einer hochwertigen Probenvorbereitung für Ganzgenomsequenzierungsanwendungen erbringen kann. Wir freuen uns, Volta Labs in unserem Compatible Products-Programm begrüßen zu dürfen." - Thomas Bray, Vice President, Corporate Business Development bei Oxford Nanopore Technologies.
Informationen zu Volta Labs
Das 2018 am MIT gegründete Unternehmen Volta Labs verändert die genomische Probenvorbereitung mit dem Callisto™ Sample Prep System. Unter Verwendung der proprietären Electrowetting-Technologie bietet Callisto eine vollautomatische DNA- und RNA-Extraktion und Bibliotheksvorbereitung für alle wichtigen Sequenzierungsplattformen - einschließlich Illumina, Oxford Nanopore, PacBio, Element Biosciences und Ultima Genomics. Die Plattform reduziert den Zeitaufwand um bis zu 80 % und bietet eine branchenweit führende Robustheit bei verschiedenen Probentypen und chemischen Verfahren. Der Hauptsitz von Volta Labs befindet sich in Boston, MA. Weitere Informationen finden Sie unter voltalabs.com.
Medienkontakt:
Nicole Ovadia
Direktorin, Strategisches Marketing
Volta Labs, Inc.
novadia@voltalabs.co
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.